20.01.2010 - Nordfriesland Tageblatt

Unteroffiziervereinigung Leck
Mit dem Standort eng verbunden 

 

Die Unteroffiziervereinigung Leck begrüßte zum Neujahrsempfang Gäste aus Politik, Wirtschaft und von Vereinen der Region. Gefeiert wurde in der General-Thomsen-Kaserne in Stadum. 

Gewohnt lang war die Liste der geladenen Gäste zum traditionellen Neujahrsempfang der "Unteroffiziervereinigung Leck" in der General-Thomsen-Kaserne in Stadum. Der Vorsitzende, Hauptfeldwebel Armin Weilemann, begrüßte Abordnungen aus Politik, Wirtschaft und Vereinen in der Region. 
Ganz obenan steht zurzeit der geplante Umbau des Heimes. Wie Weilemann berichtete, habe es bereits in der ersten Planungsphase große Schwierigkeiten gegeben, so dass sich der Baubeginn verzögert.

 

Bedeutung in der Gesellschaft

Den Reigen der Grußworte eröffnete der stellvertretende Landrat Jörg-Friedrich von Sobbe: "Wir wissen, was wir von den Soldaten in unserer Region haben, auch in wirtschaftlicher Hinsicht." Lecks Bürgermeister Klaus Michael Tatsch, selbst auch Mitglied in der Unteroffiziergemeinschaft, bekräftigte seine Verbundenheit mit den Soldaten am heimischen Standort. Bürgervorsteher Rüdiger Skule Langbehn: "Als Garnisonsgemeinde sind wir sehr stark verwoben mit den Soldaten, die von hier aus den Frieden auf der Erde vertreten".
Der Vorsitzende der Traditionsgemeinschaft AG 52, Eberhard Rudy, sprach das Heim der Unteroffiziere an, das für die Soldaten sehr wichtig sei und Bestand haben müsse. Fregattenkapitän Wilfried Kutsche, Kommandeur des Fernmeldeaufklärungsabschnittes 911, wies darauf hin, dass zurzeit 749 Soldaten und zivile Mitarbeiter ihren Dienst in der Kaserne leisteten. "Viele von ihnen bleiben in Standortnähe."
Ehrenvorsitzender Holger Herbst kritisierte die nicht zufrieden stellende Ausrüstung der Soldaten und erklärte: "Die Betreuungs- und Unterkunftseinrichtungen in den Kasernen sind keine Gnade seitens der Bundesrepublik; jeder Soldat zahlt seine Kasernenmiete und hat ein Anrecht auf ordentliche Unterbringung."


Neues Wappen vorgestellt

Höhepunkt des Neujahrsempfangs war die Enthüllung des neuen Wappens der Unteroffiziervereinigung. In einem Ausschreibungswettbewerb unter den Mitgliedern wurde um Entwürfe geworben. Den Zuschlag erhielt Stabsfeldwebel Stephan Sönnichsen von der Versorgungsstaffel Flarak Gruppe 25. In Zusammenarbeit mit dem Webmaster, Obermaat Björn Blaschke, wurde der Entwurf ausgearbeitet. Stabsfeldwebel Michael Späth, zweiter Vorsitzender der Unteroffiziervereinigung, präsentierte das neue Wappen.

©jok